KG Hohenwestedt Aktuell

 

Redaktionsschluss

für den nächsten  Gemeindebrief

Der Gemeindebrief erscheint am 15.6.2021

Der nächste  Gemeindebrief erscheint

Mitte November

Beiträge bitte an

nk@kghwst.de

Konfirmation 2021

Die Konfirmation erfolgt in mehreren kleineren Gottesdiensten.

Wer wann konfirmiert wird und wurde,

erfahren sie hier:

Landesverordnung zur Bekämpfung der Ausbreitung des Corona-Virus Sars -CoV-2

Die neue Fassung der Landesverordnung seit dem 14.6.21 (§13) schreibt vor: Gottesdienste u. rituelle Veranstaltungen können innen mit 500, draußen sogar mit 1000 Personen gefeiert werden. Doch wegen der Abstandspflicht können wir zur Zeit in der Peter-Pauls-Kirche nur mit maximal 125 Personen feiern. Alle Besucher sind weiterhin mit Name, Adresse u.Telefonnummer zu erfassen. Handdesinfektion ist möglich. Durchgehend durch den Gottesdienst sind OP- oder FFP2 Masken zu tragen. Gemeindegesang ist - mit Maske - wieder erlaubt. Abstand mindestens 1,5 m in alle Richtungen. Menschen aus einem Haushalt dürfen zusammen sitzen.

Auch für Trauerfeiern sind in Trauerräumen und auf dem Friedhof maximal 500 Personen und draußen bis zu 1000 Personen zugelassen. Unsere Kapelle bietet wg. der Abstandsregelungen leider nur Platz für 40 Personen.

Die Kreise und der Konfirmandenunterricht beginnen wieder in Präsenzveranstaltungen

Die Chorarbeit  wird ab August wieder aufgenommen

Wie es weitergeht und was wieder möglich sein wird,

erfahren sie, wenn eine neue Landesverordnung veröffentlicht wird,

voraussichtlich am 28.6.2021

Andere Gottesdienstangebote im Kirchenkreis oder Online finden sie hier:


Nachbargemeinden laden ein:


Grußwort im Juni

 

Gedanken zum Thema "Ansteckung"

 

Neulich reparierte ich mein Fahrrad direkt vor der Einfahrt. Ein paar ca. 11jährige Jungs kamen an meiner Auffahrt vorbei und erwiderten meinen Gruß. Einer aber rief ganz laut:“ Ich glaube nicht an Gott!“

 

Wollte er sich aufspielen vor den anderen, weil er einem Pastor sowas sagte? Vielleicht meinte er, sich vor seinen Kumpels mit solch einer vermeintlichen Heldentat hervortun zu müssen… Ich weiß es nicht. Vielleicht hätte ich sagen sollen: „Aber ich glaube dafür an Gott und der mag dich trotzdem…“

 

Was muss passiert sein, dass ein junger Mensch so redet? Hat der Glaube in seiner Umgebung so wenig Bedeutung? Hat er vielleicht nie vorgelebt bekommen, was es heißt, Christ zu sein? Hat er vielleicht so heftige Schicksalsschläge in seiner Familie mitbekommen, die er nicht in Einklang bringen kann mit dem Glauben an einen liebevollen Gott?

 

Ich kann nur hoffen, dass die Frage nach Gott, die Frage – „Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Welchen Sinn hat das Leben?“ -  auch diesen Jungen auf seinem weiteren Lebensweg nicht loslässt und er irgendwann gute Erfahrungen mit Menschen macht, die aus tiefster Überzeugung an Jesus Christus glauben.

 

Das Thema Ansteckung kennen wir inzwischen nur zu gut von dem Virus her, das uns jetzt schon eine so lange Zeit in Schach hält. Es ist verbunden mit Schrecken, Frust, Ängsten und einer nie gekannten Ausnahmesituation, von der wir hoffen, dass all das möglichst bald der Vergangenheit angehört. Ansteckendes Christsein aber - das wünsche ich mir für unsere Gemeinde und vor allem für die Kinder und Jugendlichen. Auch sie sollen einen lebendigen, fröhlichen, Halt gebenden und begeisternden Glauben erleben und entwickeln können sowie „angesteckt“ werden. Die Menschen, die zu Pfingsten zufällig die feiernden Anhänger Jesu erlebt haben, sind von ihnen auf eine so überwältigende Weise angesteckt und begeistert worden, dass wir vom Geburtstag der Kirche sprechen. Jesus hatte zuvor Seinen Jüngern den Heiligen Geist als den Tröster, die Kraft von oben, den Beistand versprochen. Ich wünsche mir vor allem für die Kinder und Jugendlichen Vorbilder und gute Freunde, die ihnen „beistehen“ und ihnen helfen, auch bezüglich des Glaubens groß und stark werden zu können.  Der erwähnte Junge möge Freunde finden, die offen zu ihrem Glauben stehen und auf ansteckende Weise vorleben, dass sie an Gott glauben. Als Christen haben wir doch die Aufgabe, Glaube, Hoffnung und Liebe in unsere Welt zu bringen und andere damit anzustecken, ebenso zu glauben, zu hoffen und zu lieben. Dazu gebe uns Gott eine große Portion Freude, denn es geht um die „frohe“ Botschaft. Außerdem gebe Er uns die Liebe zu unseren Mitmenschen, viel Phantasie, die erforderliche Ausdauer, Mut und vor allem Begeisterung. Uns allen wünsche ich einen wunderschönen Sommer, in dem wir den Segen Gottes, Trost, Lebensfreude und Seinen Geist spüren können. (Torsten Wessel)