Die Kirche ist nach der vollständigen Vernichtung im Jahre 1768 vom Baumeister Rosenberg 1769/70 wiederaufgebaut worden. 
Die Kosten wurden neben der Erstattung der Brandkasse durch Kollekten in beiden Herzogtümern, einer Kirchspielumlage, einer Kopfsteuer und den Verkauf von Kirchenplätzen aufgebracht. Die Kirche vermittelt mit ihrer zentralen Lage im Ort und dem 
weit sichtbaren Turm mit geschweifter Haube einen unverwechselbaren Eindruck. Dieser wird noch durch die 1980 vollendete Umgestaltung des früheren Friedhofs in einen ansprechenden Kirchenvorplatz und Bürgerpark verstärkt. Seit Advent 1999 wird 
der Turm in den Abendstunden mit warmem Licht angestrahlt. Durch all diese Maßnahmen hat die Kirche einen würdigen Rahmen erhalten und der Ort eine spürbare Verschönerung erfahren.

Das Kirchengebäude wurde im klassizistischen Stil als Backsteinsaalkirche wiedererrichtet und besitzt ein bemerkenswertes Sandsteinportal, geschaffen vom Bildhauer Moser, der auch für den Innenausbau verantworlich war. Der Raum wird vom Altar mit seinem klassizistischen Aufbau und dem von Säulen flankierten Kruzifix beherrscht. 
Im Jahre 1854 wurde der Innenraum der Kirche grundlegend umgestaltet. 
Vorher befand sich die Kanzel über dem Altar und darüber eine kleine Orgel.

Bei der Neugestaltung des Innenraums wurde der Altarbereich um 3 Stufen erhöht und der Mittelteil wurde halbrund. 
Rechts und links wurde der Raum durch eine Galerie aus Säulchen und viereckigen Pfosten abgetrennt. Auch das halbkreisförmige Geländer um den Altar stammt aus jener Zeit.